Vorsicht bei dubiosen Angeboten

Abzocker mit günstigen Krediten

Supergünstige Zinsen - Vorsicht bei dubiosen Angeboten

Diese oder ähnliche Angebote kursieren in sozialen Netzwerk Gruppen. Angeboten werden unschlagbar günstige Kreditkonditionen, die bei der Hausbank in dieser Form nicht zu erhalten sind... Einziges Ziel dieser Masche ist es, finanzielle Engpässe der user auszunutzen, oder auch start ups mit Angeboten vermeintlich günstiger Kredite zu ködern und Notlagen auszunutzen. - Wir meinen Finger weg! 

Inkasso Bluff

Der Inkasso Bluff

Regelmäßig erhalten Verbraucher betrügerische Inkassoschreiben. Habt ihr auch ein Schreiben erhalten, in dem ihr von einem Inkassounternehmen aufgefordert werdet, einen „fälligen“ Betrag zu zahlen. Es wird angedroht, euch bei Nichtzahlung die Kosten für Gerichtsverfahren, mit Lohn- und Gehaltspfändung oder Zwangsvollstreckung zusätzlich zum geforderten Betrag beizutreiben.
Ihr seid euch keiner nicht bezahlten Rechnung bewusst? 
Dann sollte ihr euch nicht unter Druck setzen lassen, und einfach den online Inkasso-Check der Verbraucherzentrale durchführen.
Hierbei erfahrt ihr, ob ihr überhaupt bezahlen müsst, und wenn ja, ob wirklich die volle Höhe der geforderten Kosten fällig sind. Nach Beantworten einiger Fragen zu euren Unterlagen, erhaltet ihr eine rechtliche Ersteinschätzung und bei Bedarf einen Musterbrief an das Inkasso-Unternehmen, mit dem ihr der Forderung widersprechen könnt.
Den kostenlosen Inkasso Check findet ihr hier
Inkassocheck der Verbraucherzentrale 

Romance Scam

Romance Scam: Böse Liebesfalle
Achtung vor der "Single Falle"

Vorspielen von Liebe oder Zuneigung, um sich das Vertrauen eines Menschen zu verschaffen – mit dem Ziel, sich persönliche (im Wesentlichen finanzielle Vorteile) zu verschaffen.
1. Wo findet Romance Scam statt: Bevorzugt auf Online-Dating-Seiten, Single Börsen - aber auch in Chat Gruppen oder sozialen Netzwerken
2. Wie funktioniert Romance Scam: Der Betrüger geht es einzig und allein um das Abzocken von Geld. Vorgespielte Liebe ist hierbei nur Mittel zum Zweck.
3. Vertrauen aufbauen: Der/die Betrüger/in legt sich ein seriöses Profil zu, das ist meist ein gutsituierter Selbständiger oder Mittelständler im mittleren Alter. Das dazugehörige Foto und eine vordergründig plausibel Vita werden aus dem Internet von anderen Personen gestohlen.
4. Wie ist der Ablauf: Der/die Betrüger lassen sich Zeit, indem sie lange E-Mail-Korrespondenzen in Kauf nehmen. So wird langsam Vertrauen aufgebaut. – Im späteren Verlauf kommt es dann meist zu „kurzfristigen“ Liquiditätsproblemen oder Krankheiten – der Betrüger bittet um Hilfe.
5. Abschluss: Fällt das Opfer auf den Betrüger herein und überweist Geld, bricht die Korrespondenz meist abrupt ab. – Das Geschäft ist gemacht!
6. Wie kann man sich frühzeitig schützen:
a.) Das Profil: Gibt es das Profil erst seit kurzer Zeit – dann ist das ein erstes Indiz
b.) Das Bild des Chat Partners: Bei Google gibt es seit einiger Zeit eine sehr einfache Bildersuche (Google Lens). Wie funktioniert das: Mit der rechten Maustaste im Browser auf das Bild klicken und bestätigen an „Google Lens senden“. Google bringt dann in kurzer Zeit Ergebnisse, ob es zu diesem Bild Übereinstimmungen gibt. Gibt es Übereinstimmungen zu weiteren Fake Profilen oder einen Bilderdiebstahl, dürfte es sich mit ziemlicher Sicherheit um einen Love Sammer handeln. – Dann Finger Weg!

Sprachassistenten

Was machen eigentlich Sprachassistenten so den ganzen Tag über?
Das BSI klärt auf

... und was machen die digitalen Helfer mit meinen Daten?
Die erfassten Daten werden an die Server der jeweiligen Anbieter weitergeleitet, dort gespeichert und verarbeitet. Zurück an den Anwender werden dann Auswertungen und Ergebnisse gesandt, dass kann z. B. die gestellte Rechenaufgabe sein, die Beantwortung einer Frage, das Licht oder die Klimaanlage werden aus-/ eingeschaltet.
Was sonst noch so alles mit den zugeführten Daten passiert, weiß meistens nur der Betreiber des Server...

Fake Shops

Fake Shops im Internet
Günstig - oder einfach nur Billig?

Ein Marken Grill an Stelle von 899 Eur für 349 Euro? - Ein E-Bike an Stelle von 3499 Euro für die Hälfte? - Ein IPad an Stelle von 1300 Euro für 750 Euro? Verlockende Angebote, oder? Oder gar nicht machbar?
Fake Shops im Internet gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Warum: Weil es einfach ist, aus der „sicheren Deckung“ heraus, dem Nutzer Geld aus der Tasche zu ziehen, und ihn zu Vorabüberweisungen zu verleiten. Die Shop Seiten sind sehr oft professionell gestaltet und erwecken einen seriösen Eindruck - doch lasst euch nicht täuschen. Hat man erst einmal Geld an die Fake Shops überwiesen, ist meist nichts mehr zurück zu holen – das Geld ist auf Nimmerwiedersehen weg.
6 Tipps um nicht sofort in die Fake Shop Falle zu geraten.

Tipp 1: „https“ in der Browserleiste sagt nichts über die Seriosität des Shops. Auch Fakeshops nutzen eine sichere Verbindung immer öfter. Vorsicht bei merkwürdigen Adressen, dazu gehören solche mit Domain-Endungen wie „. de.com, oder auch „com.de“.
Tipp 2: Impressum vorhanden? – Gibt es auf der Seite ein Impressum mit Namen, Anschrift und Tel. Nr. des/der Verantwortlichen? Ist die Adresse im Impressum plausibel?
Tipp 3: Sind die Preise des Shops marktgerecht oder erscheint das Angebot unwiderstehlich günstig? - Einfach den gesunden Menschenverstand einschalten, ob der Verkäufer/in die Ware überhaupt selbst zu dem angebotenen Preis einkaufen kann.
Tipp 4: Ist ausschl. eine Vorabüberweisung/Vorkasse möglich, oder ist es auch möglich auf Rechnung oder mit Kreditkarte zu zahlen. – Bei ausschl. Vorabüberweisung Finger weg!
Tipp 5: Gütesiegel – ist es ein wirkliches Gütesiegel, oder nur in die Seite einkopiert? – Ein „klick“ auf das Siegel kann schnell Auskunft geben, ob man den Shop in dem Gütesiegel Anbieter findet, oder ob es sich um eine Falle handelt.
Tipp 6: Ist die Sprache einwandfrei oder gestelzt, oder sieht es so aus, als wäre ein Übersetzungsprogramm an der Arbeit gewesen – dann Finger weg.
Liste betrügerischer Shops:
Hier finden Sie eine Liste von aktuell bekannten betrügerischen Shops
Fake Shops
Tipp 7: Die Verbraucherzentrale hat eine „Fake Shop Suchmaschine“ online gestellt, mit der man prüfen kann, ob sich die Plattform um eine Fake Shop handelt.
Verbraucherzentrale Fake Shop Finder 

TikTok

TikTok: Nur lustige Kurzfilmchen?
Nicht immer lustig für unsere Kinderzimmer

Kaninchen, die im Beat mit den Ohren wackeln können, der selbstgemachte Haarschnitt, der nicht zum Lehrfilm für angehende Frisöre dient - oder die lustigen Tanzfilmchen, die zum Nachahmen einladen. Das ist das Bild, dass gerne über TikTok gezeichnet wird. - Aber:TikTok kann auch ganz anders…
"Warfluencer" - Selbstversuch „Vollbild“
Ein Selbstversuch des investigativen Formats „Vollbild“" vom SWR zeigt, wie schnell TikTok-Nutzer in einen Tunnel an Kriegscontent geraten können. Die Ukraine und Russland haben TikTok als Kanal entdeckt, über den sie ihre Sichtweisen und Propagandainhalte teilen können. Es herrscht regelrecht ein TikTok-Krieg. So genannte "Warfluencer" erstellen und laden Content auf die Plattform hoch, manchmal handelt es sich dabei um vergleichsweise harmlose Bilder, die die Kriegslandschaft zeigen. Andere Videos zeigen Kampfhandlungen, Kriegsgefangene und Leichen. Dabei stehen die Gewalt- und Propagandainhalte für sich allein und werden oftmals nicht eingeordnet. In dem aktuellen Film sind laut Funk Kinder in Videos auf der zum chinesischen Konzern Bytedance gehörenden Plattform zu sehen, die von ihren eigenen Drogenerfahrungen berichten oder sich im Rausch filmen. Unter manchen Clips würden gefährliche Konsumtipps geteilt. Über einschlägige Hashtags seien die Videos öffentlich verfügbar.
Der Algorithmus entscheidet
Den Recherchen zufolge führt der TikTok-Algorithmus dazu, dass Nutzer immer mehr Videos von jungen Menschen unter Drogeneinfluss gezeigt bekommen, wenn sie entsprechenden anderen Nutzern folgen und deren Beiträge liken. Außerdem könne man über Empfehlungen auf TikTok an harte Drogen wie Kokain und Ecstasy kommen.
Insider: "Ich würde meinem Kind TikTok nicht erlauben."
In der 25-minütigen Reportage gibt VOLLBILD einen Einblick in den TikTok-Krieg. Dabei spricht und konfrontiert VOLLBILD einen ukrainischen "Warfluencer" und einen russischen Propagandisten. Ein TikTok-Insider erklärt, woran die Überprüfung der gemeldeten Inhalte auf TikTok scheitern würde. Zugleich schlägt er Alarm, sein Fazit: "Ich würde meinem Kind TikTok nicht erlauben."

Den Film gibt es hier: TikTok

Tech Support Betrug

Tech-Support-Betrug ist eine Taktik, bei der Betrüger vorgeben, Mitarbeiter eines Technologieunternehmens zu sein, um von ahnungslosen Nutzern Geld oder sensible Informationen zu erlangen. Diese Betrüger kontaktieren ihre Opfer oft über Telefonanrufe, Pop-up-Warnungen auf Computern, gefälschte Websites oder E-Mails. Sie behaupten, dass der Computer des Opfers von Viren oder Malware infiziert sei oder andere technische Probleme aufweise, die dringend behoben werden müssen. Die Betrüger fordern dann die Opfer auf, für nutzlose Software, gefälschte Dienstleistungen oder direkten Zugriff auf den Computer zu bezahlen, wodurch sie die Möglichkeit erhalten, sensible Daten zu stehlen oder Schadsoftware zu installieren.

Cybertrading

Cyber Trading

Cybertrading-Betrug ist eine Form des Online-Betrugs, bei dem betrügerische Plattformen oder Personen vorgeben, den Handel mit Finanzinstrumenten wie Aktien, Kryptowährungen, Devisen oder anderen Vermögenswerten anzubieten. Sie locken Menschen mit Versprechungen hoher Renditen und verwenden oft überzeugende Marketingstrategien, um Vertrauen zu gewinnen. Typischerweise werden gefälschte Handelsplattformen, Websites oder Apps eingesetzt, die realistisch aussehen, um Investoren zu täuschen.

Typische Merkmale des Cybertrading-Betrugs:

1. Unrealistisch hohe Gewinnversprechen: Die Plattformen werben oft mit hohen Gewinnen ohne großes Risiko, was im Finanzhandel unüblich ist.

2. Dringlichkeit und Druck: Betrüger üben oft Druck auf potenzielle Opfer aus, schnell zu investieren, ohne die Gelegenheit zu haben, den Anbieter gründlich zu prüfen.

3. Gefälschte Bewertungen und Testimonials: Positive Erfahrungsberichte und Bewertungen sind oft gefälscht oder manipuliert.

4. Verluste und Zugangsbeschränkungen: Sobald investiert wurde, ist das Geld oft schwer oder unmöglich zurückzuerhalten. Anfragen zur Auszahlung werden ignoriert oder verzögert.

5. Unregulierte Plattformen: Betrügerische Plattformen sind oft nicht durch eine Finanzaufsichtsbehörde reguliert, was es schwer macht, sie zur Verantwortung zu ziehen.

Schutz vor Cybertrading-Betrug:

- Überprüfen Sie, ob die Plattform bei einer anerkannten Finanzaufsicht registriert ist.
- Hinterfragen Sie unrealistische Versprechungen und seien Sie vorsichtig bei Plattformen, die Sie zum schnellen Investieren drängen.
- Machen Sie eine gründliche Recherche und konsultieren Sie vertrauenswürdige Finanzberater.

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