Smart Home Systeme gibt es mittlerweile wie „Sand am Meer“! Ob Markenhersteller wie AVM, Homematic, Tado, Bosch, etc., Amazon, Google, günstige Discounter Eigenmarken (Lidl, Action), preisgünstige Hersteller aus China wie Xiaomi und Huawei oder billige No-Name Produkte ist alles dabei.
Deshalb sollten bereits bei der Planung vorausschauende Entscheidungen im Hinblick auf sichere und zukunftsfähige Systeme berücksichtig werden.
Denn: Insbesondere Sicherheitsaspekte, Nutzerfreundlichkeit, Erweiterungsmöglichkeiten, Kompatibilität und Kosten-Nutzen-Verhältnis bilden wesentliche Grundlagen für die Wahl des „richtigen“ Systems.
Nachfolgend die wichtigsten Hinweise und Regeln zur Entscheidungsfindung:
1. Installation
Einfachheit: Bevorzugen Sie Geräte und Systeme, die eine einfache Installation und Verwaltung ermöglichen, idealerweise ohne die Notwendigkeit, IT-Profis zu beauftragen.
2. Flexibilität: Achten Sie darauf, dass die Installation flexibel und ohne große bauliche Veränderungen möglich ist, gerade dann wenn Sie in einer Mietwohnung leben.
3. Serverstandort: Wählen Sie möglichst Anbieter, deren Server sich in Ländern mit strengen Datenschutzgesetzen (Europa/DSGVO) befinden. Dies kann den Schutz Ihrer persönlichen Daten wesentlich erhöhen.
4. Datenschutzrichtlinien: Überprüfen Sie die Datenschutzrichtlinien der Anbieter, um sicherzustellen, dass Ihre Daten sicher sind und nicht für unerwünschte Zwecke verwendet werden.
5. Nutzerfreundlichkeit:
- Intuitive Apps: Die zugehörigen Apps sollten intuitiv und leicht zu bedienen sein, um eine effiziente Steuerung der Smart Home Geräte zu ermöglichen.
- Zentralisierte Steuerung: Apps, die eine zentralisierte Steuerung meherer Hersteller ermöglichen, erhöhen die Nutzerfreundlichkeit erheblich.
6. Sicherheit:
- Aktuelle Sicherheitsstandards: Achten Sie auf Geräte und Systeme, die moderne Sicherheitsstandards und regelmäßige Updates bieten, um Schutz vor Cyberangriffen zu gewährleisten.
- Zwei-Faktor-Authentifizierung: Nutzen Sie, wenn möglich, die Zwei-Faktor-Authentifizierung für den Zugriff auf die Geräte (Hacker müssen nicht über Ihren Router auf Ihr WLAN zugreifen, das geht z. B. auch über den Heizkörperregler oder die Webcam).
7. Ausbaufähigkeit und Kompatibilität:
- Offene Standards: Systeme, die nicht ausschließlich den Herstellerstandard, sondern offene Standards (z. B. Matter, Tuja) unterstützen, erleichtern die Integration von Geräten verschiedener Hersteller. Dann sind Sie nicht ausschl. auf einen Hersteller angewiesen.
8. Zukunftssicherheit: Wählen Sie eine Plattform, die regelmäßig aktualisiert wird und die Integration neuer Geräte und Technologien langfristig unterstützt.
9. Kosten-Nutzen-Verhältnis:
- Langfristige Überlegungen: Berücksichtigen Sie nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch den potenziellen Mehrwert durch Energieeinsparungen, verbesserte Sicherheit und Komfort.
10. Mischung von Geräten verschiedener Hersteller:
- Vorteile: Das Mischen kann Flexibilität und Kosteneffizienz erhöhen, indem Sie die besten Geräte jeder Kategorie auswählen.
- Nachteile: Herausforderungen können sich in Bezug auf die Kompatibilität und einheitliche Steuerung ergeben. Es ist wichtig, vorab die Kompatibilität zu prüfen und möglicherweise auf ein zentrales Steuerungssystem oder einen Hub zu setzen, der die Kommunikation zwischen den Geräten verschiedener Hersteller erleichtert.
11. Nutzerfreundlichkeit der Apps:
- Integration: Apps, die Geräte verschiedener Hersteller in einer einzigen Benutzeroberfläche integrieren, bieten eine höhere Nutzerfreundlichkeit.
- Personalisierung: Suchen Sie nach Apps, die eine Personalisierung erlauben, wie das Erstellen von Szenen oder Automatisierungen.
Standards und Kompatibilität
Um Geräte verschiedener Hersteller in einem Smart Home System zu integrieren, spielen Standards und Protokolle eine entscheidende Rolle. Diese sorgen dafür, dass Geräte unterschiedlicher Marken miteinander kommunizieren und über zentrale Plattformen oder Apps gesteuert werden können. Hier sind einige der wichtigsten Standards und Ökosysteme, die eine solche Kompatibilität ermöglichen:
1. Zigbee und Z-Wave:
- Zigbee und Z-Wave sind zwei der bekanntesten Funkprotokolle für Smart Home Geräte. Sie ermöglichen die Kommunikation zwischen Geräten verschiedener Hersteller und sind für ihre niedrige Energieaufnahme und hohe Sicherheit bekannt. Viele Smart Home Hubs unterstützen entweder Zigbee, Z-Wave oder beide, was eine breite Palette von Geräten verschiedener Marken integrierbar macht.
2. Wi-Fi:
- Wi-Fi wird zunehmend als Standard für die Vernetzung von Smart Home Geräten genutzt, da viele Haushalte bereits über Wi-Fi-Netzwerke verfügen. Wi-Fi ermöglicht eine einfache Einrichtung und Integration von Geräten, kann jedoch mehr Energie verbrauchen und das Netzwerk belasten.
3. Bluetooth und Bluetooth Low Energy (BLE):
- Bluetooth und insbesondere Bluetooth Low Energy (BLE) werden für die Nahfeldkommunikation (NFC) zwischen Smart Home Geräten und Steuergeräten (wie Smartphones) eingesetzt. BLE ist besonders energieeffizient und für Geräte geeignet, die nicht ständig mit dem Internet verbunden sein müssen.
4. Thread:
- Thread ist ein relativ neuer, IP-basierter Protokollstandard, der auf niedrigen Energieverbrauch und hohe Sicherheit ausgelegt ist. Thread ermöglicht es Geräten, ein Mesh-Netzwerk zu bilden, was die Reichweite und Zuverlässigkeit des Netzwerks verbessert. Apple HomeKit, Google Nest und andere nutzen Thread für die nahtlose Integration von Geräten.
5. Matter:
- Matter ist ein neuer, branchenübergreifender Standard, der von der Connectivity Standards Alliance (früher Zigbee Alliance) entwickelt wurde. Er zielt darauf ab, eine universelle Kompatibilität zwischen Smart Home Geräten verschiedener Hersteller zu schaffen. Matter unterstützt mehrere Protokolle, darunter Ethernet, Wi-Fi, Thread und Bluetooth LE. Große Technologieunternehmen wie Apple, Google, Amazon und andere unterstützen Matter, was seine weit verbreitete Annahme und Implementierung wahrscheinlich macht.
6. Systeme von Google, Amazon und Apple:
- Google Assistant/Home, Amazon Alexa und Apple HomeKit sind keine „Standards“ im technischen Sinne, aber ihre Systeme ermöglichen die Integration und Steuerung von Geräten verschiedener Hersteller über Sprachbefehle und zentrale Apps. Geräte, die mit diesen Plattformen kompatibel sind, tragen oft das Label „Works with Alexa“, „Works with Google Assistant“ oder „Works with Apple HomeKit“.
Hinweis: „Matter“ verspricht als neuer Standard, viele der bisherigen Kompatibilitätsprobleme zu lösen und könnte in Zukunft die Integration verschiedener Geräte erheblich vereinfachen.
Wer nichts weiß, muss alles glauben
Fragt einfach mal bei uns nach, welche Kernkompetenzen wir belegen. Die Kombination aus Immobilienwissen, IT Services, IT Sicherheit und Web Design sind die entscheidenden Faktoren für innovatives Immobilienmanagement mit intelligenter Kosten-/ Steuerungs-/ und Serviceoptimierung.
Wir geben gerne die Antwort zu vielen deiner Fragen. Schreib uns eine
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Stimmt nicht! - Hacker tummeln sich überall.
Account/Netzwerk/ oder Gerätehacks. Ob aus Langeweile, Geltungsdrang, oder Profitsucht. Der clevere, technisch versierte 12-jährige, der sich mal eben in das WLAN des Nachbarn einwählt um sich auf den Homeoffice Dateien des Firmenrechners umzusehen, der Semiprofi der einfach nur seine Programmierkenntnisse und sein IT Wissen austestet, oder der zielorientierte, strukturierte Profihacker, der aus sicherer und weit entfernter Deckung heraus mal eben die Produktion eines Unternehmens lahmlegt, um schlussendlich für die Freischaltung abzukassieren.
Internetschutz - wichtiger denn je
Für Nutzer des World Wide Web ist Internetschutz wichtiger denn je. In der Mindestanforderung bietet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine sehr gute Übersicht, Information und Hilfestellung zu diesem sensiblen Thema, um im Ergebnis die eigenen Geräte und die eigene Privatsphäre zu schützen.
Wenn ihr Näheres zu diesem Thema wissen und etwas tiefer in diese Welt einsteigen möchtet, kontaktiert uns:
Mehr über Cybercrime
Kontakt Datensicherheit im www
Smart Home im Heimnetz ist heutzutage nichts Besonderes mehr - ob TV, Heizung, Kamera oder Türklingel - fast jeder Haushalt steuert mittlerweile über smarte Geräte. Aber: Jedes dieser smarten Geräte ist auch ein potenzielles Einfallstor für "ungebetenen digitalen Besuch".
Die nach folgenden Tipps sollen dazu beitragen, Heimnetze sicherer gegen ungewollte Besucher zu gestalten:
1. Sicheres WLAN-Passwort: Verwenden Sie ein starkes, einzigartiges Passwort für Ihr WLAN. Vermeiden Sie einfache oder leicht zu erratende Passwörter.
2. Aktualisieren der Firmware des Routers: Halten Sie die Firmware Ihres Routers immer auf dem neuesten Stand, um Sicherheitslücken zu schließen.
3. Verwenden von WPA3: Wenn möglich, verwenden Sie WPA3-Verschlüsselung für Ihr WLAN. Es ist der aktuellste und sicherste Standard.
4. Deaktivieren von WPS (Wi-Fi Protected Setup): WPS kann eine Sicherheitslücke darstellen und sollte deaktiviert werden.
5. Gastnetzwerk einrichten: Verwenden Sie ein separates Netzwerk für Gäste, um den Zugriff auf Ihre persönlichen Geräte und Daten zu beschränken.
6. Firewall aktivieren: Stellen Sie sicher, dass die Firewall Ihres Routers aktiviert ist, um unerwünschten Datenverkehr zu blockieren.
7. Ändern des Standard-Admin-Passworts: Ändern Sie das Standard-Passwort für den Zugriff auf die Router-Einstellungen.
8. Netzwerkgeräte regelmäßig aktualisieren: Halten Sie alle Geräte in Ihrem Netzwerk, wie PCs, Smartphones und Smart-Home-Geräte, mit den neuesten Sicherheitsupdates aktuell.
9. VPN für Fernzugriff verwenden: Wenn Sie von außerhalb auf Ihr Netzwerk zugreifen müssen, verwenden Sie ein VPN, um eine sichere Verbindung herzustellen.
10. Regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen: Führen Sie regelmäßige Überprüfungen durch, um sicherzustellen, dass Ihr Netzwerk sicher ist und keine unbekannten Geräte verbunden sind.
Diese Maßnahmen tragen wesentlich dazu bei, Ihr Heimnetzwerk vor unerwünschtem Zugriff und Cyberangriffen zu schützen.
... und die eigene Email Adresse? - Ist deine private Email Adresse sicher - oder bereits in der Liste der gehackten accounts enthalten?
Gibt deine Email Adresse in das Suchfeld auf der Seite der Uni Bonn ein - der leak checker arbeitet im Hintergrund und sendet dir eine Email mit dem Ergebnis der Recherche.
Hier geht es zum check: leak checker der Uni Bonn
Auf jeden Fall nicht nur bei dir und deinen Freunden...
Wo landen eigentlich meine Daten, Videos und Fotos, die durch das WWW geschickt werden? Natürlich nur bei dir und deinen Freunden - oder?
Wer weiß wieviel über dich?
Google im Auto, Sprachassistenten und Smart Toys im Haus und WhatsApp als Unternehmens Kommunikationsstandard?*
Tausche Daten gegen Service und Komfort! Datenschutz spielt bei vielen Services keine besonders große Rolle – denn: Daten sind das neue Gold, die virtuelle Kreditkarte im Tausch für kostenlose Apps und kostenlose Services. Viele Daten werden aufgezeichnet und oft landen sie auf Servern in Ländern, die es mit den Standards der Datensicherheit nicht so genau nehmen, wie z. B. unsere deutschen Sicherheitswächter.
Scamming
Wenn in Social Network Gruppen dubiose, vermeintlich unschlagbar günstige Kreditangebote kursieren, ist nicht nur kritisches Prüfen und Hinterfragen bestimmter Threads angebracht - sondern grundsätzlicher und durchaus kritischer Umgang mit den Netzwerk Gruppen und den Anbietern.
Aus vielen kleinen Bausteinen werden Profile!
Aus der Zusammenführung vieler kleiner Infos entstehen so Profile mit Alter, Wohnort, Gewohnheiten, persönlichen Eigenarten, Vorlieben, Finanzstatus, Gesundheitsstatus, weitere "Freunde" im Netz, und, und, und! - Ganz schön viel Persönliches, oder?
Eingangstür für Social Engineering
Vertrauen im Internet aufbauen, vertrauliche Informationen und Daten abzapfen - die Zielperson zu bestimmten Handlungen beeinflussen, oder Schadsoftware auf den (Firmen) PC einschleusen. Viel zu spät merken manipulierte user, dass der "Freund" oder die "Freundin" nur "das Eine" im Sinn hatte...
Tipp: Möglichst mal darauf achten, welche Infos ihr über sozialen Netzwerke und einschlägigen Kommunikations-/ und Videoapps so in die Welt schickt.
Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)
Bei Fragen:
Email
*Völlig unverständlich, dass z. B. Großbanken private Messenger-Dienste wie WhatsApp für geschäftliche Korrespondenz genutzt haben - und folglich hohe Geldbußen durch die Aufsichtsbehörden drohen.
Alexa, zeig meinem Nachbarn doch mal meine Wohnung...
IoT (Internet of Things - das Internet der Dinge), das sind die smarten Helferlein, die uns heute viel Arbeit abnehmen, Komfort bieten und unser Heim sicherer machen sollen. Ganz gleich ob Klimaanlage, Türschloss, Lichtschalter, Rolladen, Markisen, Waschmaschine oder Überwachungskameras.
Komfort vor Sicherheit - das ist oftmals die Devise!
Welche Daten zeichnet eigentlich ein Tesla auf, und wo werden sie gespeichert - was weiß Alexa über mich? - Wer seine Geräte nicht gegen Angriffe sichert oder leichtfertig mit Passwörtern umgeht, riskiert ungebetenen virtuellen Besuch im eigenen Haus - und der klingelt nicht vorher an der Wohnungseingangstür!
Mehr Infos zum Internet der Dinge:
IoT - das Internet der Dinge
Das eigene Smart Home testen. Prüfen, welche Geräte im Heimnetz angemeldet sind:
Bedrohungen im eigenen Netz
Heimnetz testen
Die eigene Email Adresse auf account hack prüfen:
Bin ich gehackt?
Alternative bei sehr vielen accounts - der Passwort Manager:
Passwortmanager
Ist meine Email Adresse bereits gehackt? - Mach den leak check der Uni Bonn!
leak checker
Was haben Immobilien mit IT Technologien oder künstlicher Intelligenz zu tun? - Ganz einfach: In der Immobilienwirtschaft wird zwar permanent über innovative Digitaltools diskutiert, Einzelmaßnahmen oder die Einführung neuer Apps werden gefeiert, aber ganzheitliche Betrachtungen über die gesamte Wertschöpfungskette findet man kaum. Viel mehr als das ist heute möglich. Strukturell läuft die Immobilienwirtschaft meilenweit hinter wirklich innovativen Wirtschaftsbereichen hinterher. Apps entwickeln zu lassen, die keine Synergien bilden und keinen tatsächlichen Mehrwert und Zusatznutzen für Vermieter und Mieter darstellen, zeugen nicht von ganzheitlichem und nachhaltigem Denken.
Was heute schon möglich ist: AI in der Immobilienwirtschaft
Möchtest du Dich näher mit den Themen Ransomware, Sicherheitslücken, Scamming, Spamming oder Mobbing im Internet beschäftigen - dann schau dich einfach mal in unserer Rubrik "Finger weg" um - Hier findest du immer wieder neue aktuelle praktische Beispiele, was im Internet so alles möglich ist.
Finger weg
Noch Fragen - dann schreib mal
1. Skimming: Eine Methode, bei der Betrüger Informationen von der Magnetstreifen einer Kredit- oder Bankkarte kopieren, oft durch ein Gerät, das an einem Geldautomaten oder an einem Zahlungsterminal angebracht ist.
2. Phishing: Der Versuch, durch Täuschung sensible Informationen wie Benutzernamen, Passwörter und Kreditkartendetails zu erlangen, indem man sich als vertrauenswürdige Einheit in einer elektronischen Kommunikation ausgibt.
3. Spear-Phishing: Eine zielgerichtetere Form des Phishing, bei der der Angreifer personalisierte Nachrichten verwendet, um spezifische Opfer zu täuschen und zu betrügen.
4. Vishing (Voice Phishing): Eine Betrugsmethode, bei der Betrüger versuchen, vertrauliche Informationen über Telefonanrufe zu erlangen.
5. Smishing (SMS Phishing): Ähnlich wie Phishing, aber es erfolgt durch SMS-Nachrichten.
6. Cyber-Mobbing: Belästigung, Demütigung oder Bedrohung einer Person über digitale Mittel wie soziale Medien, E-Mail, Foren oder Messaging-Dienste.
7. Identitätsdiebstahl: Der Diebstahl persönlicher Informationen einer Person, um diese Informationen für betrügerische Zwecke wie Finanzbetrug oder den Zugang zu vertraulichen Diensten zu verwenden.
8. Ransomware: Eine Art von Malware, die den Zugriff auf das System oder persönliche Dateien des Opfers sperrt und ein Lösegeld für die Entsperrung verlangt.
9. Catfishing: Das Erstellen einer fiktiven Online-Identität, oft in sozialen Netzwerken oder Dating-Websites, um eine Person emotional zu täuschen oder auszunutzen.
10. Trojanisches Pferd: Eine Art von Malware, die als legitime Software getarnt ist, um unbemerkt Zugang zu einem Computer zu erlangen.
11. Scamming: Allgemeiner Begriff für betrügerische Aktivitäten im Internet, um Personen zu täuschen und auszunutzen.
12. Romance Scam: Eine Art von Betrug, bei dem Täter vorgeben, romantische Absichten zu haben, um finanzielle Vorteile zu erlangen.
13. Investitionsbetrug: Betrügerische Angebote, die hohe Renditen für finanzielle Investitionen versprechen, die oft nicht real sind.
14. Cryptojacking: Die Nutzung fremder Computerressourcen zum Mining von Kryptowährungen ohne Zustimmung des Besitzers.
15. Spoofing: Die Fälschung von E-Mail-Adressen oder Websites, um sie als legitime Quellen erscheinen zu lassen.
16. Deep Fakes: Deepfake ist eine Kombination aus den Worten "Deep Learning" (ein Bereich der künstlichen Intelligenz, der auf neuronalen Netzwerken basiert) und "Fake" (falsch). Diese Technologie nutzt maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz, um Personen in Medien Inhalte zu zeigen, die nie wirklich passiert sind.
17. Keylogger: Achtung beim download von apps. - Keylogger sind Arten von Überwachungssoftware oder Hardware, die die Aufgabe haben, die Tastatureingaben eines Benutzers auf einem Computer oder mobilen Gerät zu erfassen und zu speichern. Diese Protokollierung kann durch Cyberkriminelle mit der Absicht genutzt werden, sensible Informationen wie Passwörter, Bankdaten oder persönliche Nachrichten abzugreifen.
18. Scareware: Scareware ist eine Art der Schadsoftware, die darauf abzielt, Benutzer durch irreführende Warnungen und falsche Bedrohungsmeldungen zu veranlassen, unerwünschte Software zu kaufen, herunterzuladen oder persönliche Informationen preiszugeben. Diese Warnungen können beispielsweise vorgeben, Virenscans zu sein, die angeblich zahlreiche Infektionen auf dem Computer des Benutzers gefunden haben, und dann den Benutzer auffordern, für die Entfernung dieser nicht existierenden Bedrohungen zu bezahlen.
19. Trading Scam: Bei dieser Betrugsmethode füttern die Betrüger ihre Opfer auf einer emotionalen Ebene zunächst an, indem sie über einen gewissen Zeitraum über soziale Medien eine vertrauensvolle Bindung aufbauen. Im 2. Schritt wird ein Traum vom großen Geld vorgegaukelt. Die Betrüger überzeugen ihre Opfer, in Kryptowährungen zu investieren, um viel Geld zu verdienen - nur sind die Plattformen, auf denen investiert werden soll, gefälscht. Am Ende der Geschichte gibt es natürlich keine Gewinne - nur das eigene Ersparte ist weg.
20. Cybervetting: Beim überprüfen (potenzielle) Arbeitgeber das Bewegungsprofil eines Mitarbeiters oder Bewerbers, um zusätzliche Informationen über deren Charakter, Verhalten und Eignung für eine bestimmte Rolle oder Position zu erhalten. Dabei werden häufig soziale Medien, Blogs, Foren, berufliche Netzwerke und andere öffentlich zugängliche Online-Plattformen durchsucht.
Ziele des Cybervettings sind:
Verifizierung von Angaben im Lebenslauf oder in Bewerbungsunterlagen, Einschätzung des Online-Verhaltens und -Benehmens, um potenzielle Risiken für das Unternehmen zu identifizieren. Einschätzung, ob der Kandidat oder die Kandidatin zur Unternehmenskultur passt. Erkennung möglicher Sicherheitsrisiken, insbesondere in sensiblen Positionen wie Finanzdienstleistungen, Regierung oder IT-Sicherheit.
21. Quishing: Quishing ist eine Kombination aus "QR-Code" und "Phishing" und bezeichnet eine Betrugsmasche, bei der Cyberkriminelle manipulierte QR-Codes verwenden, um an persönliche Daten von Internetnutzern zu gelangen. Benutzer werden dazu verleitet, betrügerische QR-Codes zu scannen, die zu gefälschten Websites führen und/oder - unbemerkt - zum Herunterladen schädlicher Software auffordern. Das können Passwörter oder auch Bankdaten sein!
Um sich effizient vor Fake-E-Mails und Schadsoftware in E-Mails zu schützen, können Sie folgende Maßnahmen ergreifen:
Aktualisieren Sie Ihre Software regelmäßig: Stellen Sie sicher, dass Ihr Betriebssystem, Ihre E-Mail-Software und Ihr Antivirenprogramm auf dem neuesten Stand sind. Sicherheitsupdates helfen, bekannte Schwachstellen zu schließen.
Verwenden Sie eine gute Antivirensoftware: Eine zuverlässige Antivirensoftware kann viele Arten von Schadsoftware erkennen und blockieren, bevor sie Schaden anrichten können.
Seien Sie vorsichtig mit Anhängen und Links: Öffnen Sie keine E-Mail-Anhänge oder Links von unbekannten Absendern. Selbst wenn Sie den Absender kennen, seien Sie vorsichtig, da deren Konto gehackt worden sein könnte.
Achten Sie auf Anzeichen von Phishing: Überprüfen Sie die E-Mail-Adresse des Absenders und achten Sie auf Rechtschreibfehler oder ungewöhnliche Formulierungen. Phishing-E-Mails versuchen oft, Sie zur Eingabe persönlicher Informationen zu verleiten.
Verwenden Sie eine Zwei-Faktor-Authentifizierung: Wo immer möglich, aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung für Ihre E-Mail-Konten. Dies bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene.
Seien Sie skeptisch gegenüber unerwarteten E-Mails: Seien Sie besonders vorsichtig bei E-Mails, die zu gut um wahr zu sein scheinen, Dringlichkeit vermitteln oder finanzielle Informationen anfordern.
Analyse des Inhalts: Manchmal können verdächtige Formulierungen, schlechte Grammatik oder ungewöhnliche Anfragen Hinweise darauf geben, dass eine E-Mail nicht vom angegebenen Absender stammt.
Schulung und Aufklärung: Informieren Sie sich regelmäßig über aktuelle Betrugsmethoden und sensibilisieren Sie sich für die Risiken. Dies gilt besonders, wenn Sie in einem Unternehmen arbeiten.
Backup Ihrer Daten: Regelmäßige Backups können helfen, den Schaden im Falle einer Infektion zu minimieren.
E-Mail-Filterung verwenden: Viele E-Mail-Dienste bieten Filter, die verdächtige E-Mails erkennen und in einen Spam-Ordner verschieben. Stellen Sie sicher, dass diese Funktionen aktiviert sind.
Vorsicht bei persönlichen Informationen: Geben Sie niemals persönliche Informationen in einer Antwort auf eine E-Mail an. Offizielle Organisationen werden Sie normalerweise nicht per E-Mail um sensible Informationen bitten.
Durch die Kombination dieser Maßnahmen können Sie das Risiko, Opfer von Fake-E-Mails und Schadsoftware zu werden, erheblich reduzieren.
Das beliebteste Passwort des Jahres in Deutschland .... ist: "123456789", dicht gefolgt von "12345678" und "hallo". - Um dies zu knacken benötigt man keine Software, das hat ein Kind in ein paar Minuten erledigt. - Sind Profi-Hacker unterwegs, die mittels einer so genannten "Brute-Force-Attacke" mit professioneller Software agieren, sind auch komplexere Passwörter kein Problem. So dauert es ungefähr eine halbe Stunden, eine Folge von 7 Kleinbuchstaben + 1 Nummer zu knacken.
Aber es ist machbar, ein sicheres Passwort für E-Mail-Accounts zu finden und es sich zu merken, ohne dabei viel Geld auszugeben. Das kann auf verschiedene Weisen erreicht werden. Hier sind einige Tipps:
1. Erstellen eines sicheren Passworts:
- Länge: Ein sicheres Passwort sollte mindestens 12 Zeichen lang sein.
- Komplexität: Verwenden Sie eine Mischung aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.
- Keine persönlichen Informationen: Vermeiden Sie leicht erratbare Informationen wie Geburtstage, Namen von Haustieren oder ähnliches.
- Einzigartigkeit: Verwenden Sie für jeden Account ein unterschiedliches Passwort.
2. Merken des Passworts:
- Passwort-Manager: Es gibt kostenlose Passwort-Manager-Programme, die Ihre Passwörter sicher speichern und organisieren können. Beispiele sind Bitwarden, LastPass (kostenlose Version) oder KeePass. Diese Tools generieren oft auch sichere Passwörter für Sie.
3. Mnemotechniken: Verwenden Sie Gedächtnistricks, um sich an komplexe Passwörter zu erinnern. Zum Beispiel könnte ein Satz, in dem der erste Buchstabe jedes Wortes einen Teil Ihres Passworts bildet, hilfreich sein.
4. Regelmäßige Änderung des Passworts:
Obwohl es früher empfohlen wurde, Passwörter regelmäßig zu ändern, wird dies heutzutage nicht mehr generell empfohlen, da es oft zu schwächeren Passwörtern führt. Ändern Sie Ihr Passwort nur, wenn Sie einen Sicherheitsvorfall vermuten.
5. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen:
- Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA): Aktivieren Sie, wenn möglich, 2FA für Ihre E-Mail-Konten. Dies fügt eine zusätzliche Sicherheitsebene hinzu, da Sie neben Ihrem Passwort auch einen Code eingeben müssen, der an Ihr Telefon gesendet oder von einer Authentifizierungs-App generiert wird.
6. Überprüfung der Sicherheit:
Verwenden Sie Tools wie "Have I Been Pwned?", um zu überprüfen, ob Ihre E-Mail-Adresse oder Passwörter in bekannten Datenlecks aufgetaucht sind. Wenn ja, ändern Sie das Passwort sofort.
Durch die Kombination dieser Methoden können Sie die Sicherheit Ihrer E-Mail-Konten erheblich verbessern, ohne dabei viel Geld ausgeben zu müssen.
Bei Fragen:
Email
Die Vermischung von Sprachen, insbesondere die Integration von englischen Ausdrücken in den deutschen Sprachgebrauch, ist ein Phänomen, das in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat.
Das Aufkommen von "Denglisch" ist nicht nur auf die Übernahme von englischen Wörtern beschränkt, sondern umfasst auch die Schaffung von Neologismen, die teils humorvoll, teils kritisch als Verballhornung wahrgenommen werden.
Einige empfinden es als modern und weltoffen, die Sprache mit neuen, international verständlichen Begriffen anzureichern. - Kritiker befürchten, dass die Übernahme von zu vielen englischen Ausdrücken die deutsche Sprache verwässern und ihre Einzigartigkeit mindern könnte.
Eine kleine Auswahl haben wir nachfolgend aufgeführt:
1. Gescreenshotet: Ist die Vergangenheitsform des Verbs "screenshoten" im Deutschen, abgeleitet vom englischen Wort "screenshot". Es bedeutet, dass ein Bildschirmfoto oder eine Bildschirmaufnahme gemacht wurde.
2. Simulcasten: Eine Zusammensetzung aus "simultaneous" und "broadcast", bezeichnet die gleichzeitige Ausstrahlung eines Inhalts über verschiedene Medien oder Plattformen.
3. Customizen: Von "to customize", etwas nach persönlichen Vorstellungen anpassen oder gestalten.
4. Storytelling: Wird verwendet, um die Kunst des Erzählens innerhalb der sozialen Medien zu beschreiben, oft im Kontext von Marketing und Branding.
5. Hashtagging: Der Gebrauch von Hashtags (#), um Themen oder Schlüsselwörter in Beiträgen hervorzuheben und auffindbar zu machen.
6. Vloggen: Eine Zusammensetzung aus "Video" und "Bloggen", bezieht sich auf das Erstellen und Veröffentlichen von Videoblogs.
7. Shoutout: Ein Ausdruck der Anerkennung oder Empfehlung, oft genutzt, um andere Nutzer in den sozialen Medien hervorzuheben.
8. Foodporn: Ein populärer Hashtag und Ausdruck, um besonders appetitlich aussehende Lebensmittel und Gerichte in sozialen Medien zu präsentieren.
9. Ghosting: Wenn jemand plötzlich und ohne Erklärung jegliche Kommunikation in sozialen Netzwerken oder Messaging-Diensten einstellt.
10. Trolling: Absichtlich provokative oder störende Nachrichten in Online-Foren oder Kommentarbereichen posten, um Streit zu provozieren.
11. Meme: Ein Bild, Video oder Text, der oft humorvoll ist und sich schnell im Internet verbreitet.
12. Swiping: Das Wischen auf dem Touchscreen eines Smartphones, oft verwendet in Bezug auf Dating-Apps, um Interesse oder Desinteresse an potenziellen Partnern zu signalisieren.
13. Binge-Watching: Das Ansehen vieler Folgen einer Fernsehserie in schneller Folge, oft über Streaming-Dienste.
14. Clickbait: Inhalte im Internet, die speziell darauf ausgelegt sind, die Neugier der Nutzer zu wecken und sie zum Anklicken zu bewegen, oft mit irreführenden Überschriften.
15. Digital Detox: Eine Auszeit von digitalen Geräten und sozialen Medien, um Stress zu reduzieren und das Wohlbefinden zu steigern.
16. Catfishing: Sich online mit einer falschen Identität ausgeben, oft um jemanden in romantischer Absicht zu täuschen.
17. Cyberbullying: Mobbing, das über digitale Plattformen wie soziale Medien, Foren oder Messaging-Apps stattfindet.
18. Gamification: Die Anwendung von Spieldesign-Elementen und -Prinzipien in anderen Kontexten, um Engagement und Motivation zu fördern.
19. Unfrienden/Defrienden: Jemanden als Freund in sozialen Netzwerken entfernen.
20. Facepalm: Ausdruck der Frustration oder Verlegenheit, indem man die Handfläche ins Gesicht schlägt.
21. Fails: Kurzform von "Failures", bezeichnet peinliche oder lustige Missgeschicke. "Epic Fails" sind besonders spektakuläre Fehlschläge, die gerne geteilt und kommentiert werden.
22. Nerd-Alarm: Wird humorvoll verwendet, um auf besonders technische oder ins Detail gehende Beiträge hinzuweisen, die möglicherweise nur für ein Fachpublikum interessant sind.
23. Woke: Ursprünglich aus dem Englischen stammend, bezeichnet es ein erhöhtes Bewusstsein für soziale Ungerechtigkeiten und Diskriminierung.
24. Rant: Ein langer, leidenschaftlicher und oft kritischer Kommentar zu einem bestimmten Thema
25. Earworm (Ohrwurm): Ein Lied oder eine Melodie, die man nicht mehr aus dem Kopf bekommt.
26. Brain Freeze (Gehirnfrost): Die scherzhafte Bezeichnung für das kurze, stechende Kopfweh, das man manchmal bekommt, wenn man zu schnell etwas Kaltes isst oder trinkt.
27. Frenemy (Freind): Eine Kombination aus "friend" (Freund) und "enemy" (Feind), um eine Person zu beschreiben, mit der man eine Art von Liebe-Hass-Beziehung führt.
Habt ihr noch weitere (d)englische - skurrile - Begriffe? - Dann her damit! Sendet uns einfach die Begriffe zu, wir nehmen sie in das Lexikon mit auf.
Kontakt
https://urlscan.io/ ist ein Online-Dienst, der es ermöglicht, URLs zu analysieren und die damit verbundenen Inhalte und Aktivitäten zu überprüfen. Dieser Dienst führt im Wesentlichen eine automatische Analyse von Websites durch und zeigt verschiedene Details über die URL an, wie zum Beispiel:
Das Tool wird oft von Sicherheitsforschern, Website-Betreibern und Personen verwendet, die Links überprüfen wollen, bevor sie sie öffnen, um sicherzustellen, dass sie sicher sind. Es ist ein nützliches Werkzeug zur Untersuchung von Webseiten hinsichtlich Sicherheit und Datenschutz.